Markiert: Robert Johannes

Regen von Robert Johannes

  Es pladdert ohne Ende, Bindfäden jeden Tag; Wohin man sich auch wende, Es pladdert allgemach. Schon jeder Wurm in Preußen, Is glücklich eingeweicht. Und krächzt und hat das Reißen, Das macht: es is...

Der ostpreußische Erlkönig von Robert Johannes

  Bauer Grigull reitet mit Gustav, dem Sohn, seit anderthalb Stunden durch’s Pregeltal schon. Er war beim Dokter, das Jung’che is krank, weil es unreifes Obst gegessen und Wasser drauf trank. Stockfinster. – Nich...

Max und Moritz von Robert Johannes

  Max und Moritz, zwei riesig schlaue Jungen, Die sprachen, wenn Langweil‘ sie plagt Von ihren Seelenwanderungen. Der Max, der war sehr ideal, Dagegen Moritz war robuster, Denn Maxens Vater war ein Arzt Und...

Kenigsberger Klops von Robert Johannes

  Ich hätte einen netten Mops, Der war nich hier aus unsre Gegend; Er fraß nich Kenigsberger Klops, und ging nich aus, hätt‘ es geregent. Er könnt nich dienen, könnt nich springen, Er könnt...

Herbststimmungsbilder von Robert Johannes

  Die Schwalben sind in große Scharen Nach Süden schon dahin gefahren; Denn hier im Osten, Westen, Norden Herrjehs, wie is es kalt geworden. Hier nämlich können sie nichts kriegen, verklamt und tot sind...

Auf der Post von Robert Johannes

  ’ne alte Landfrau steht am Schalter und zählt aufs Brett fünf Taler bar; wenn ich nicht irre, war ihr Alter so etwa achtundfünfzig Jahr. „Herr Sickelthär! Hier sönn fief Dahler, dö kröggt mien...

Das Motiv von Robert Johannes

  Ein Maler auf der Studienreise, ein echter Düsseldorfer Sohn, macht mal im Neidenburger Kreise vor einem kleinen Dorf Station. Er hörte vom Qstpreußenlande viel Lobenswertes, will’s drum sehn, und gleich zum Ärger „seiner...

Mein Jettchen von Robert Johannes

  Seit die Jette ich begegent, is mich alles ganz eingal, und wenn’s Schornsteinfeger regent, sie bleibt doch mein Ideahl. Wo ich steh und wo ich sitze, überall denk ich an ihr – ob...