Kategorie: Gedichte

Mein Regenschirm von Johannes Trojan

  Einst in ein Wirtshaus kehrt‘ ich ein – ’s war nicht von erstem Range – Doch weil vortrefflich war der Wein, So trank ich viel und lange. Da ließ ich beim Nachhausegehn Den...

Der Bowke von Johannes Trojan

Denk‘ Danzig’s ich, der Vaterstadt, Die soviel Trautes an sich hat, Dann immer ins Gedächtnis kommt Mir wieder, im Erscheinen prompt, Der Bowke. Der Bowke ist ein pfiff’ger Wicht, Besser ist’s man traut ihm...

Das Bockbier von Johannes Trojan

Kommt, Kinder, seht den Vater an! O seht, wie sieht er aus! Daß man ihn kaum erkennen kann, So taumelt er ins Haus. Er schwankt und wankt, als hätt‘ er, ach, Verloren jeden Halt!...

Im Bureau von Johannes Trojan

Der einst die Krone flotter Burschen war, Der Keckste in der übermüt’gen Schar, Dem keiner gleichkam, der sie alle schlug Auf der Mensur wie bei gefülltem Krug; Dem selbst die Starken zu gefallen strebten,...

Die Dürre von Johannes Trojan

O weh, wie dörrte allgemach Das Land der Sonnenschein! Die Ströme werden träg‘ und flach, Die Bäche trocknen ein. Verdürstend schmachten Baum und Strauch, Die Blümlein welken hin. Wie freu‘ ich mich, daß ich...

Dat Kantdenkmoal von Heinrich Toball

Noah Königsberg fohr uck emoal von England so e Lord, wie se dort sönd ön groter Toahl, lang, dönn, de Böxe kort. He war gelehrt böt önnem Teh, Verehrer von dem Kant, sien Denkmoal...

Wein, Weib und Gesang von Heinrich Toball

Im Bette lag der Rentner Klein und hatte wieder Zipperlein und klagte über Schmerzen. Er liebte Sang und Fröhlichkeit, war zum Gelage stets bereit und knickte gerne Herzen. Der Arzt sah sich den Lebemann...